Zum Jahresabschluss sitze ich genau wie im letzten Jahr mit Covid 19 vorm Mikrofon.
Ich spreche über die Tatsache, dass man nicht mehr vor dem Fernseher essen kann, da in allen Serien und Filmen ständig unappetitliche Sachen gezeigt werden und was mir da in den letzten Tagen widerfahren ist.
Weiter gehts über Männer zwischen 45 und 60, die einen hohen Anteil an Personen haben, in die ich mich nicht hineinversetzen kann. Meist mit Rucksack, abstrusen Hobbies und Technikaffinität.
Zum Schluss erzähle ich wie meine Schlafzimmerwand (siehe Foto) mein Selbstbild als Handwerker rettete.
Folge 277: Andrej von Geschichtsfenster (übers Mittelalter, die Zweite)
Im zweiten Teil unseres Gesprächs starten wir direkt mit einem spannenden Thema: Hexenverbrennung. Wieviele der allgemeinen Vorstellungen von heute haben tatsächlich etwas mit der Realität zu tun? Wie war das Denken der Leute damals gestrickt? Läuft man nicht Gefahr das Mittelalter zu glorifizieren wenn man seinen schlechten Ruf retten möchte?
Genau 10 Jahre ist es her, dass ich in Indien war. Mein Gast heute ist seit 2014 Korrespondent dort, kennt das Land wie ich die Mosel und schrieb das Buch „Indian Superpower“. Ich konfrontiere Michael mit einigen Beobachtungen, die ich in Indien gemacht habe und er erklärt mir, warum der Hase dort läuft wie er läuft?
Wie lebt die indische Mittelschicht heute? Was brachte die große „Klos statt Tempel“- Kampagne? Wie lief dort der Lockdown ab? Warum stehen in Indien überall Leute in der Gegend rum? Wie löst man das Müllproblem und warum gibt es viel weniger Frauen als Männer dort? Waren Gandhi und Mutter Theresa wirklich hilfreich für Indien?